Fischwirt Hendrik Dirks

Neuharlingersieler Fischer Fritz und Hendrik Dirks auf der Anna I
Neuharlingersieler Fischer Fritz und Hendrik Dirks auf der Anna I
Neuharlingersieler Fischer Fritz und Hendrik Dirks auf der Anna I

Mein HeimatHafen Neuharlingersiel ~ Fischwirt Hendrik Dirks

Fischwirt Hendrik Dirks am Steuerrad des Kutters "Anna I"
Fischwirt Hendrik Dirks am Steuerrad
des Kutters “Anna I”

Als waschechter Neuharlingersieler ist er mit der Fischerei groß geworden und hat schon als Kind auf dem Schiff mitgeholfen. Sein Vater, Fritz Dirks, ist Fischer in vierter Generation. Klar, dass Hendrik die Leidenschaft für die Fischerei in die Wiege gelegt wurde.

Die „Anna I“, wie der Kutter seiner Familie heißt, ist sozusagen sein Heimatschiff, mit ihr ist sein Berufswunsch entstanden. Gefischt wird vorwiegend Granat, auch Nordseegarnele oder umgangssprachlich Krabbe genannt.

Fischwirt Hendrik Dirks mit seinem Vater Fritz Dirks auf dem Kutter "Anna I"
Fischwirt Hendrik Dirks mit seinem Vater
Fritz Dirks auf dem Kutter “Anna I”

Die dreijährige Ausbildung zum Fischwirt findet nicht nur auf dem Kutter statt. Zweimal im Jahr geht es für jeweils zehn Wochen an die Landesberufsschule nach Rendsburg.

Hier hat Hendrik mit 19 weiteren Schülern den theoretischen Teil der Ausbildung absolviert. Welcher Teil der Ausbildung der spannendere war, da ist sich Hendrik nicht sicher. Die Arbeit auf dem Kutter ist eindrucksvoll, denn das Meer ist unberechenbar. Auch wer meint, die Naturgesetze zu kennen, muss sie dennoch respektieren. Die Zeit in der Berufsschule ist sicher der ruhigere Teil der Ausbildung. Und genauso interessant ist es, sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können.

Denn wer teilweise 48 Stunden am Stück auf der See ist, hat einen anderen Alltag, als ihn die meisten kennen. Freunde treffen, ins Kino oder feiern gehen – das ist nicht immer ohne weiteres möglich. Denn nach den Ausfahrten heißt es erst einmal: essen und schlafen, bis es auch schon wieder aufs Meer geht. Seiner Zukunft sieht er gelassen entgegen.

Hendrik ist nun fertig mit seiner Ausbildung und freut sich darauf, seinem Vater noch mehr unterstützen zu können. „Der Beruf wird durch zahlreiche EU-Gesetze zwar immer schwieriger“, aber er ist optimistisch, dass auch zukünftig junge Leute diesen Berufsweg wählen werden. Eine Ausbildung zum Fischwirt ist anspruchsvoll, aber für Hendrik war es die beste Entscheidung.

Hendrik Dirks - Fischwirt auf dem Kutter "Anna I"

Nach dem Abitur studieren? Damit konnte sich Hendrik Dirks nicht anfreunden und entschied sich für eine Ausbildung zum Fischwirt.

Hendrik Dirks – Fischwirt auf dem Familien-Kutter “Anna I”

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Krabbenfischer Uwe Abken

Neuharlingersiel Fischer Uwe Abken mit Thilo Abken auf der Polaris
Neuharlingersiel Fischer Uwe Abken mit Thilo Abken auf der Polaris
Neuharlingersiel Fischer Uwe Abken mit Thilo Abken auf der Polaris

Mein HeimatHafen Neuharlingersiel ~ Krabbenfischer Uwe Abken

Thilo Reich beim Flicken der Netze
Thilo Reich beim Flicken der Netze

Seit 33 Jahren geht er mit seinem blau-gelben Kutter „Polaris“ vor Neuharlingersiel auf die Jagd nach den kleinen Krebstieren. Mit an Bord: Stiefsohn Thilo, der die „Polaris“ einmal übernehmen will. Die beiden fischen ausschließlich Krabben, also Nordseegarnelen.
Und nach insgesamt über 40 Jahren Berufserfahrung kennt Kapitän Uwe Abken alle Tricks, wie man einen guten Fang ergattert. Meist kann er durch Wetter-und Naturbeobachtung schon morgens einschätzen, ob er erfolgreich sein wird: „Schwierig wird das Fischen,wenn das Wasser zu klar ist. Denn die Krabben halten sich am liebsten im trüben Gewässer auf und graben sich tief in den Sand“, erklärt der Fischer. „Tagsüber ist daher ein leichter Wind, der das Wasser aufwirbelt, eine gute Voraussetzung. Am besten lassen sich Krabben jedoch immer noch bei Nacht fangen.“

Aber nicht nur die Zeit, auch der Ort ist wichtig: „Die meisten Krabben befinden sich an den Prielkanten. Hier muss man jedoch schnell sein und aufpassen, dass sich der Kutter nicht im Watt festsetzt“, so Abken.

Kapitän und Krabbenfischer Uwe Abken auf der Brücke des Kutters Polaris
Kapitän und Krabbenfischer Uwe Abken
auf der Brücke des Kutters Polaris

Beim Fischen werden über die Auslegerbäume an den Seiten des Schiffes die „Baumkurren“ zu Wasser gelassen. Das sind Grundschleppnetze, die durch Querstande aus Stahl, den Kurrbaum, offengehalten werden. Sie schubbern über den Boden und fangen die aufgescheuchten Tiere ein, wobei spezielle Schutznetze größere Fische abhalten. Die Krabben landen im Ende des Netzes, dem „Steert“.
„Der beste Moment ist, wenn der Fang herausgeholt wird und gut ist. Dann macht das Fischen Spaß und man weiß, dass sich die Mühe gelohnt hat“, erzählt Abken. An Deck wird der Steert geöffnet, der Fang sortiert, gespült und noch auf dem Kutter gekocht, wodurch die Krabben ihre typische rosa Farbe und Krümmung erhalten. Gut gekühlt kommen sie dann im Neuharlingersieler Hafen an. Unterwegs muss noch Protokoll geführt werden, um die strengen MSC-Vorgaben für nachhaltige Fischerei zu erfüllen.

Zehn Jahre lang hat Kapitän Uwe Abken zwischenzeitlich auch für die Ökosystemforschung des Alfred-Wegener-Instituts Probebefischungen gemacht. Aber dem Krabbenfang ist er immer treu geblieben. Denn für ihn und seinen Stiefsohn ist der Beruf eine Leidenschaft, auch wenn die Arbeit manchmal hart ist.

Uwe Abken - Kapitän des Krabbenkutters Polaris in Neuharlingersiel

„Das Wasser muss ein bisschen muddelig sein“ Krabbenfischer Uwe Abken weiß genau, wann die leckeren Tierchen am besten ins Netz gehen.

Uwe Abken – Fischer und Kapitän auf dem Kutter “Polaris”

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Fischer Wilhelm Jacobs

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Ausflugskutter "Gorch Fock"
Ausflugskutter "Gorch Fock"

Mein HeimatHafen Neuharlingersiel ~ Fischer Wilhelm Jacobs

Kapitän und Fischer Wilhelm Jacobs auf dem Kutter "Gorch Fock"
Kapitän und Fischer Wilhelm Jacobs auf dem Kutter “Gorch Fock”

Die jetzige „Gorch Fock“ ist seit 1971 in Betrieb und hat schon vielen Gästen die Schönheit des Wattenmeeres und der Nordsee auf zahlreichen Fahrten gezeigt.

Wilhelm Jacobs wurde das Fischen in die Wiege gelegt: Nachdem die Angelfischerei sich nicht mehr lohnte, begann seine Familie Ende des 19. Jahrhunderts mit der Fischerei auf Seefische und Krabben und mit der ersten „Gorch Fock“ wurden schon in den 30ern Ausflugsfahrten für Gäste angeboten. Das Interessante daran: Die Nachfrage nach Ausflugsfahrten begann mit der Jagd auf Seehunde im letzten Jahrhundert. Wilhelm Jacobs trat also in die Fußstapfen seiner Vorväter und setzte fort, was seine Familie so liebte.

Der Kutter "Gorch Fock" auf der Ausflugsfahrt nach Spiekeroog
Der Kutter “Gorch Fock” auf der Ausflugsfahrt nach Spiekeroog

Als Fischer in der 5. Generation hat er bereits viele Veränderungen im Ort und in der Fischerei miterlebt. Mit der Fischerei lässt sich zwar auch heute noch ein guter Lebensunterhalt verdienen, allerdings sticht Wilhelm Jacobs nicht mehr in See, um zu fischen. Dafür sei er mittlerweile zu alt, sagt er. Urlauber können aber noch heute mit der Gorch Fock spannende Ausflugsfahrten zu den Seehundbänken oder zur Insel Spiekeroog unternehmen. Wenn es hinauf auf das Meer geht, in die Stille hinein, wo nur das Rauschen der Wellen und das Kreischen der Möwen zu hören ist, kann man verstehen, dass dem leidenschaftlichen Fischer das Herz aufgeht.

Herzen höher schlagen lässt auch das Ein- und Auslaufen der Kutter – es ist immer wieder faszinierend anzuschauen und eine echte Attraktion, die Leben in unseren wunderschönen Hafen bringt. Genießen Sie doch auch einmal den Duft des Meeres direkt auf einem Fischkutter. Gelegenheit dazu bietet unsere traditionelle Kutterregatta, bei der Sie auf einem der zahlreichen Schiffe mitfahren können. Wer das Geschehen lieber vom Hafen aus verfolgen möchte, bekommt auch hier einiges geboten: frisch gebratener Fisch, Seemannslieder der Shanty-Chöre, eine Krabbenpulmeisterschaft und vieles mehr sorgen für die besondere Atmosphäre in unserem idyllischen Hafen, aus dem Wilhelm Jacobs nicht mehr wegzudenken ist.

Willi Jacobs Neuharlingersiel

„Viele behaupten ja, dass ich aus Neuharlingersiel nicht mehr wegzudenken bin“, sagt Fischer Wilhelm Jacobs und lacht.

Wilhelms Jacobs – Fischer und Kapitän auf dem Kutter “Gorch Fock”

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Traditionsschiff “Lulu Meinders”

Traditionsschiff Lulu Meinders
Traditionsschiff Lulu Meinders
Traditionsschiff Lulu Meinders

Ehemaliger Krabbenkutter und Traditionsschiff “Lulu Meinders”

Der historische Kutter und anerkanntes Traditionsschiff repräsentiert die Kutterfischerei in Neuharlingersiel bis Ende der 1960er Jahre. Er charakterisiert den Krabbenfang mit Schleppnetzen, aber auch gelegentlich für Plattfische wie Seezungen und Schollen. Diese Art von Holzkutter mit Spiegelheck im Originalzustand gibt es sonst nicht mehr.

Nähere Angaben zum ehemaligen Krabbenkutter gemäß Schiffsregister und Messbrief:

Name: „Lulu Meinders“; Baujahr: 1963
Werft: Bootswerft Bültjer, Ditzum (Ems)
Unterscheidungssignal: DGNG 2
Länge: 13,90 m; Tiefgang: 1,20 m
Größe: 13,09 BRT; Besatzung: 2 Personen

Heimathäfen: Von 1963 bis 1999 Hooksiel und Fedderwardersiel unter dem Namen „Seestern“; von 1999 bis 2009 als Museumsschiff in Leer; ab 2010 Neuharlingersiel

Mit dem Namen „Lulu Meinders“ wird der heutige Ruheständler Lüke Meinders aus Ditzum als Fachmann „alter Schule“ für den Holzschiffbootsbau in Ostfriesland geehrt. Der gefragte Schiffbauer aus heute schon vergangener Zeit hat über Jahrzehnte als Altgeselle viele Ostfriesische Holzkutter auf der Ditzumer Bültjer Werft gebaut. Er steht bis heute den Fischern noch bei Reparaturen mit Rat und Tat zur Seite.

Der Verein „Hafenfreunde Neuharlingersiel“ ist der Eigner des Kutters und setzt sich für den Erhalt des Kutters und die Förderung und Pflege des Fischer- und Kutterhafens ein. Der Kutter dient heute als Traditionsschiff den Vereinszwecken und darf 16 Gäste mit auf See nehmen.

Quellenangabe:
Freunde und Förderer der Fischerei und des Hafens Neuharlingersiel e. V.
Neuharlingersiel, im April 2016

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Die „moi Stuuv“ wird zur Bühne

ZDF Fernsehgarten Andrea Kiewel - Foto: ZDF / Sascha Baumann
ZDF Fernsehgarten Andrea Kiewel - Foto: ZDF / Sascha Baumann
ZDF Fernsehgarten Andrea Kiewel - Foto: ZDF / Sascha Baumann

Neuharlingersiel Live! Ein Hafen wird zur Bühne

Der ZDF-Fernsehgarten war bei uns in Neuharlingersiel zu Besuch. Die größte Live-Sendung Deutschlands, hat sich für die letzten drei Sendungen entschieden, Neuharlingersiel als Kulisse zu nutzen. Doch was bedeutet es eigentlich ein so großes Event zu organisieren und welche Eindrücke bleiben?

Der komplette Hafen in Neuharlingersiel wurde von ZDF-Fernsehgarten als Studio für die Sendungen genutzt. Neben der Technik brachte das ZDF Team auch das Mobiliar für die Zuschauer mit. - Foto: ZDF/Sascha Baumann
Der komplette Hafen in Neuharlingersiel wurde von ZDF-Fernsehgarten als Studio für die Sendungen genutzt. Neben der Technik brachte das ZDF Team auch das Mobiliar für die Zuschauer mit. – Foto: ZDF/Sascha Baumann

Die ersten Planungen starteten im Mai 2019. Vier Ortschaften an der Nordseeküste kamen in die engere Wahl – doch das ZDF hat sich für Neuharlingersiel entschieden. Somit besuchten die Mitarbeiter vom ZDF uns das erste Mal am 13. Juni, um die ersten Lagepläne zu erstellen.

Danach begannen unsere Planungsarbeiten. Wir mussten alle Einheimische informieren, uns über die Parkplatzsituation Gedanken machen und viel Organisatorisches mit verschiedenen Firmen klären, die das ZDF im Schlepptau hatte. So war ein Punkt die Unterbringung der Mitarbeiter und der Künstler. Hier haben wir die ganze Region mit eingebunden und somit wurden die Künstler in Hotels bis nach Oldenburg untergebracht. Zusammen mit den Zuschauern waren das insgesamt circa 1.000 Übernachtungen. Der Kartenverkauf lief dann rasant ab, denn die Karten für die Live-Sendung am 29. September waren sehr schnell ausverkauft.

Jetzt wird es ernst – der ZDF-Fernsehgarten in Neuharlingersiel

Auch die Maske hat das ZDF mitgebracht und die Künstler für die Sendungen vorbereitet. - Foto: ZDF/Sascha Baumann
Auch die Maske hat das ZDF mitgebracht und die Künstler für die Sendungen vorbereitet. – Foto: ZDF/Sascha Baumann

Die Zeit verging und der Aufnahmetermin rückte immer näher. Am 21. September reiste das ZDF schließlich an und verwandelte unseren Kutterhafen innerhalb von einer Woche in eine Bühne. Das ZDF nutzte außerdem unsere Räumlichkeiten. So war im Seminarraum die Maske, der Kursaal wurde für das Catering benutzt und die Regie war in den Räumlichkeiten der Marketing- und Veranstaltungsabteilung.

Ein besonderes Augenmerk lag auf den Trailern, die die Regie nutzte. In diesen wurden die Aufnahmen zusammengeschnitten, gekürzt, bearbeitet und schließlich zur Sendung geformt.

Ein schöner Nebeneffekt war, dass wir auch mit einigen Künstlern ins Gespräch kamen und so auch den Blickwinkel der Künstler kennenlernen durften. Wir haben uns alles mit einem gesunden Respekt angeguckt, da der Umfang einer solchen Sendung sehr gewaltig ist.

Der ZDF-Fernsehgarten – Erster Aufnahmetag

Der ZDF-Fernsehgarten in Neuharlingersiel – Der erste Tag der Aufnahmen - Foto: ZDF/Sascha Baumann
Der ZDF-Fernsehgarten in Neuharlingersiel – Der erste Tag der Aufnahmen - Foto: ZDF/Sascha Baumann
Der ZDF-Fernsehgarten in Neuharlingersiel – Der erste Tag der Aufnahmen - Foto: ZDF/Sascha Baumann

Der ZDF-Fernsehgarten in Neuharlingersiel – Der erste Tag der Aufnahmen

Die erste Sendung aus Neuharlingersiel

Gespannt starteten wir am 27. September in den ersten Drehtag. Dies war der erste Tag der Aufnahmen aus Neuharlingersiel. Es war ein windiger, aber sehr sonniger Tag. Ein Blickfänger, nicht nur für ZDF Gäste, waren die großen Drachen, die am Strand aufgespannt wurden. Diese gehören einem Unternehmer aus Oldenburg. Es waren insgesamt 15 verschiedene Drachen aufgespannt und der größte Drache hatte eine Größe von 8×15 Metern.

Musikalisch startete die Sendung mit „Die Höhner“. Danach ging es munter weiter mit dem Hauptthema der Sendung, dem Nationalpark Wattenmeer. Lutz van der Horst erkundete das Wattenmeer in einem Gespräch mit Tylke Pastuschka, einer Wattführerin aus Carolinensiel. Sie erklärte ihm einen Teil der Flora und Fauna des Wattenmeers.

Aber damit nicht genug, denn Lutz erzählte weiter, was er auf seinem Ausflug gelernt hat. So erklärte er, dass es einen Merkspruch für die Ostfriesischen Insel gibt, der „Welcher Seemann liegt bei Nacht im Bett“ lautet. Weiter zeigte Lutz uns die Überfahrt mit der Gorch Fock nach Spiekeroog. Auf der Insel angekommen, erkundete er die historische Inselbahn, den Strand und einige Lokalitäten.

Ostfriesische Teezeremonie im ZDF-Fernsehgarten

Wie man richtig Tee trinkt zeigte Celia Hübl. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Wie man richtig Tee trinkt zeigte Celia Hübl. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Als nächstes stand die ostfriesische Teezeremonie an. So erklärte Celia Hübl wann, wie und welcher Tee bei einer solchen Zeremonie verwendet bzw. getrunken wird und was es für Besonderheiten zu beachten gibt. So ist die Reihenfolge wie man einen Tee aufgießt ein wichtiger Bestandteil, denn erst kommen die Kluntje in die Tasse, dann der heiße Tee und erst zum Schluss die Sahne.

Nach der abgeschlossenen Teezeremonie zeigte das russische Staatsballett Auszüge aus Schwanensee und dem Nussknacker.

Merkübungen mit Strandkörben am Strand

Als besondere Herausforderung in dieser Sendung sollten die Gedächtnisweltrekordhalter Fabian Saal und Felicitas Schneider einen Gedächtnistrick aufführen. Sie stellten sich kurz vor und erklärten, dass Gedächtnisbrücken das A und O beim Merken sind. Die Aufgabe der beiden war es sich 30 Strandkörbe mit verschieden Merkmalen einzuprägen. Diese Merkmale durfte er seiner Partnerin aber nicht direkt sagen, sondern musste diese hinter zehn Worten verstecken, die nicht zum Thema gehören. Dafür hatte er fünf Minuten Zeit.

Nachdem die Zeit vorbei war, begann die Aufgabe. Tischtuch, Nussknacker, Schanze, Rocken, Marsch, Tannenschuh, Ramreh, Nullen, Rollschuh und Reingucken, das waren die Begriffe, die Fabian wählte. Wie man feststellte, hatten die Begriffe keinerlei Bezug zu Strandkörben und trotzdem haben sie es souverän geschafft die Aufgabe ohne Fehler zu lösen.

Ostfriesische Köstlichkeiten als Drei-Gänge-Menü in Neuharlingersiel

Kulinarische Köstlichkeiten wurden frisch zubereitet. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Kulinarische Köstlichkeiten wurden frisch zubereitet. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Den kulinarischen Ausflug in dieser Sendung stelle Franz Schned vor. Dieser wollte ein typisches, ostfriesisches Drei- Gänge-Menü zubereiten. Für die Vorspeise würfelte er  Zander und erklärte welchen Effekt Limettensaft auf den Fisch hat. Der Hauptgang des Menüs setzte sich aus zartem Ostfriesland- Rind in Verbindung mit Krabben von der Küste zusammen. Schließlich stellte Franz Schned seine Nachspeise vor. Dies war eine sogenannte Ostfriesenschnitte, die etwas abgeändert wurde um sein Menü zu vervollständigen.
Der nächste Gast von Kiwi war Klaus Peter Wolff, der seine Ostfriesenkrimis vorstellte und Buchempfehlungen gab. Sein Abschlusssatz war etwas ganz Besonderes denn er sagte: „In Ostfriesland ist es immer schön. Entweder es regnet schön, oder es scheint schön die Sonne.“

Worauf sich viele Zuschauer freuten, war wahrscheinlich der Moment, in dem Andrea Kiewel ins Wasser musste. Denn sie sollte das E-Surfen erleben. Nachdem Kiewel ihre „Surfstunde“ beendete, hüpfte sie ins Wasser, um sich von der Seenotrettung retten zu lassen. So bekam man einen Einblick in den Alltag eines Mitglieds des DGzRS. Denn mit über 2.000 Einsätzen jährlich, wird klar, dass diese Organisation an der Nordsee ein absolutes Muss ist.

Musikalische Highlights aus Neuharlingersiel

Zahlreiche Künstler begleiteten die Sendung musikalisch. Besonders beliebt bei den Zuschauern – Beatrice Egli, die mit ihrer sympathischen Ausstrahlung die Fans begeisterte. Insgesamt ein gelungenes Programm für den ersten Tag der Aufnahmen.

ZDF-Fernsehgarten – Ostfriesenabitur

ZDF Fernsehgarten - Ostfriesenabitur - Foto: ZDF / Sascha Baumann
ZDF Fernsehgarten - Ostfriesenabitur - Foto: ZDF / Sascha Baumann
ZDF Fernsehgarten - Ostfriesenabitur - Foto: ZDF / Sascha Baumann

ZDF-Fernsehgarten in Neuharlingersiel – Ostfriesenabitur

Der zweite Aufnahmetag hatte das Hauptthema Ostfriesenabitur, welches von vier Künstlern bestritten werden mussten. Die Sendung begann mit einer kleinen Einleitung zum Wattenmeer und Andrea Kiewel begrüßte Elmar Paulke. Danach begannen die beiden über die verschiedenen Prüfungen des Abiturs zu reden und Herr Paulke erklärte, dass man normalerweise elf Prüfungen bestehen muss. Beim ZDF-Fernsehgarten stellten sich die Teams vier Aufgaben. Zu diesem Grund traten zwei Teams zu zwei Personen gegeneinander an. Matthias Junge und Lutz van der Horst im Team Blau mussten gegen Yared Dibaba und Garry Fischmann im Team Rot ran.

Für das Ostfriesenabitur mussten fleißig Krabben gepult werden. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Für das Ostfriesenabitur mussten fleißig Krabben gepult werden. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Folgende Prüfungen wurden durchgeführt:

  1. Krabbenpulen
  2. Boßeln
  3. Hafenrally
  4. Ostfriesenkunde

Krabbenfischen in der Nordsee

Als nächstes war Lutz van der Horst auf dem Krabbenkutter „Möwe“ zu sehen, er durfte das Steuer des Kutters übernehmen und auf Krabbenjagd gehen. Danach wurde gezeigt, was mit den Krabben an Bord eines Kutters passiert. Nach den Einspielern, standen die Kontrahenten nebeneinander und stellen sich der ersten Prüfung, bei welcher sie in zwei Minuten so viele Krabben wie möglich pulen mussten. Nach einem spannenden Kampf gewann mit einer knappen Führung das Team Rot.

Die zweite Ostfriesenabitur Prüfung – Nationalsport Boßeln

In der Zwischenzeit wurden die Vorbereitungen für die nächste Prüfung fertiggestellt und die zwei Teams standen sich nun beim Boßeln gegenüber. Elmar Paulke erklärte die Regeln des „Weit“-Boßeln. In einem spannenden Wettbewerb, zeigten Yared Dibaba und Garry Fischmann, dass sie im Friesensport besser abschneiden als ihre Kontrahenten. Schließlich begann die dritte Prüfung des Ostfriesenabiturs, die Hafenrally.

Hier mussten die Kontrahenten sechs Rettungsringe in fünf Minuten sammeln, allerdings dürfen Sie nur ihre eigene Farbe mitnehmen. In einem Wettlauf um die Zeit setzte sich das Team mit Yared Dibaba und Garry Fischmann durch. Sie erledigten die Aufgabe souveräner und schneller als das gegenerische Team.

Die letzte Ostfriesenabitur Prüfung – das Ostfriesen Rätsel

Am Ende gab es für alle eine Urkunde. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Am Ende gab es für alle eine Urkunde. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Nun stand die letzte Prüfung des Ostfriesenabiturs an: das Ostfriesenrätsel. Hier mussten die Kontrahenten sechs Fragen mit vier vorgegebenen Antworten richtig beantworten. Wieder setzte sich das Team mit Yared Dibaba und Garry Fischmann durch. So bestand das Team Rot mit einem Schnitt von 1,5 und das Team Blau mit einem Schnitt von 2,2. Als Preis wurden den Teams Mainzelmännchen mit der Urkunde überreicht.

Ostfriesisch angehauchte Menüs

Gekocht wurde auch wieder und dies natürlich mit norddeutschen Produkten. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Gekocht wurde auch wieder und dies natürlich mit norddeutschen Produkten. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Der Koch in dieser Sendung war Markus Sämmer. Als Vorspeise kreierte er einen Salat, der mit Krabben angereichert wurde. Als nächstes erklärte er, dass die Hauptspeise ein Mix aus Ostfriesland und Bayern wird. Sie bestand aus einem Risotto mit Saltimbocca. Als Nachtisch gab es eine Pannacotta mit Zwetschken.

Der nächste Gast war Astrid Rudolph die ihre nachhaltige Mode vorstellte. Es folgte Armin Roßmeier, der verschiedene Größen von Garnelen vorstellte.  Weiter erklärte er, dass es 20.000 Garnelenarten gibt, aber nur 400 können davon gegessen werden können.

Das gesundheitliche Thema der Sendung beschäftigte sich mit der Haut. Es wurde erklärt wie die Haut für uns kommuniziert. Dies wurde mit Dr. Yael Adler diskutiert und sie schilderte, wie wir mit unserem „Kontaktorgan“ umgehen sollen und wie wir sie schützen können. Zum Ende der Sendung zeigte Lutz van der Horst die Disziplin des Schlickschlittenrennens. Bei einem spannenden Rennen sah man, dass diese Sportart nicht so einfach ist, wie man zu Anfang denkt. Abgeschlossen wurde dieser Einspieler mit einem Wattengel von Lutz van der Horst.

Die Sendung wurde von musikalischen Highlights wie „Wincent Weiss“, „Glasperlenspiel“, „Yared Dibaba“, „Diane Weigmann“, „Goldmeister“, „Cher Lloyd“, „Isac Elliot“ und der Band „Einshochsechs“ untermalt. Wie der erste Tag der Aufnahmen abgelaufen ist lesen Sie hier: ZDF-Fernsehgarten – Der erste Tag der Aufnahmen.

Der ZDF-Fernsehgarten – die Live Sendung

ZDF Fernsehgarten Andrea Kiewel - Foto: ZDF / Sascha Baumann
ZDF Fernsehgarten Andrea Kiewel - Foto: ZDF / Sascha Baumann
ZDF Fernsehgarten Andrea Kiewel - Foto: ZDF / Sascha Baumann

Der ZDF-Fernsehgarten in Neuharlingersiel – die Live Sendung

Die Zuschauer trotzten dem Regen. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Die Zuschauer trotzten dem Regen. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Am dritten Aufnahmetag regnete es, doch trotzdem reisten viele Zuschauer an und freuten sich auf die Sendung. Eingepackt und mit Schirmen ausgerüstet warteten die Gäste gespannt auf die Moderation von Kiwi. Das Thema der Sendung war „Moin aus Neuharlingersiel“.
Das bedeutet, es ging um die Tradition und Kultur der Region.

 

 

Einen Friesennerz hatte Elmar Paulke schon sicher – seinen eigenen. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Einen Friesennerz hatte Elmar Paulke schon sicher – seinen eigenen. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Aber erst unterhielt sich Kiwi mit Elmar Paulke über den Dartsport und den geplanten Weltrekord. Möglichst viele Besucher sollten mit einem Friesennerz kommen und anschließend gemeinsam „An der Nordseeküste“ singen.

Alle Seiten von Ostfriesland

Hera Lind und Kiwi haben es sich im Strandkorb gemütlich gemacht. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Hera Lind und Kiwi haben es sich im Strandkorb gemütlich gemacht. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Sehr schön zu sehen, war die Verbundenheit, die Lutz zur Nordsee entwickelt hat. So erklärte er die Entschleunigung, die man in Ostfriesland erlebt und was die Umgebung so besonders macht. Die Kurzfilme, die anschließend gezeigt wurden, waren Ausflugsorte oder Veranstaltungen an der Nordsee. So trank Lutz bei der Teestunde mit Giesela Ostfriesentee, man konnte die Miss-Ostfriesland sehen (eine Kuh mit Auszeichnung), der Otto-Turm wurde gezeigt und der schiefste Kirchturm der Welt, in Suurhusen, wurde vorgestellt.

Die drei Begriffe die Lutz am ehesten mit Ostfriesland verband waren Weite, Wind und Watt. Diese beschreiben die Region am besten, meinte er. Weiterhin unterhielt sich Lutz mit dem Seelsorger der Küste. Denn im Strandkorb Nr. 111 können Urlauber mit Pastor Becker über ihre Probleme reden und er schenkt ihnen ein offenes Ohr.

Bücherempfehlung aus dem Strandkorb

Im Anschluss hatte Kiwi die Schriftstellerin Hera Lindt bei sich im Strandkorb und sprach mit ihr über Bücherempfehlungen und welche Bücher man eher im Herbst liest. Sie hatte vier Bücher im Schlepptau, welche sie empfahl, um die Zeit im Herbst gemütlicher zu machen.

Der nächste Gast war Prof. Dr. Borwin Bandelow, der Erfinder der Ostfriesenwitze und Psychologe ist und sich derzeit mit der Angst vor der Angst beschäftigt. Er erläuterte wie er zu den Witzen kam und was man mit Angst macht bzw. wie man sie bekämpfen kann. Denn einer seiner Slogans ist, „Wie gehe ich mit der Angst vor der Angst um“.

Tipps für ein nachhaltigeres Leben. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Tipps für ein nachhaltigeres Leben. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Danach wurde das Schöpfwerk von Neuharlingersiel von Heinrich Meinen, dem Siel- und Schöpfwerkmeister, vom Marschenland erklärt. Im Anschluss wurde mit Mariana Braune über Nachhaltigkeit gesprochen und was man machen kann, um der Umwelt zu helfen.
Besonders war, dass sie erklärte, dass sie selber zu viel verbrauchte und selbst anfänglich Probleme hatte aus der Konsumabhängigkeit zu entkommen.

Als Nächstes kam eine Sporteinlage namens Rola Rola, bei der eine Person auf verschiedenen Röhren balancierte. Im Anschluss stellte die Modeexpertin Astrid Rudolph ihre Mode „von Alt mach Neu“ vor.

Die letzten Minuten der Live Sendung

Der Weltrekord ist geglückt. Foto: ZDF/Sascha Baumann
Der Weltrekord ist geglückt. Foto: ZDF/Sascha Baumann

Zum Abschluss der Sendung stellte Wolfgang Trepper sein Comedy-Programm über Ostfriesland vor. Er sprach über die Probleme der Fischerei und die Besonderheiten der Nordseeregion. Außerdem stelle Elmar Paulke seinen Weltrekord auf, denn er schaffte es 51 begeisterte Menschen und einen Hund dazu zu bringen, sich in einem Friesennerz am Hafen zu treffen. So begann der Korso am Westhafen und begab sich singend mit „Klaus und Klaus“ zum Hafen.

Musikalisch begleiteten die Sendung „Oonagh“, „Wincent Weiss“, „Miu“, „Axel Fischer“, dem „Shanty Chor Lohne Männer“, „Sortiria“, „Klaus und Klaus“, „City“ und „Jonar Monar“.

Während wir uns mit der Bilanz der drei Tage beschäftigten, also im Hinblick auf Publikation und Anfragen, begann das ZDF auf Hochtouren mit den Aufräumarbeiten. Am Montag wurde dann im Eilverfahren der Rest abgebaut und am selben Tag verließ der ZDF-Fernsehgarten Neuharlingersiel.

Weihnachten in Neuharlingersiel

Weihnachten in Neuharlingersiel
Weihnachten in Neuharlingersiel
Weihnachten in Neuharlingersiel

Weihnachten in Neuharlingersiel – Rückblick 2018

Wenn der Ort im Lichterglanz erstrahlt und es überall nach leckerem Glühwein und frisch gebackenen Keksen riecht, dann steht Weihnachten in Neuharlingersiel kurz bevor. Ein Besuch in Neuharlingersiel in der Weihnachtszeit lohnt sich ganz besonders, denn auch um Weihnachten herum wird Ihnen hier auf dem Siel viel geboten. Ein besonderer Hingucker ist in jedem Jahr der wunderschön beleuchtete Kutterhafen. Nicht nur die Fischerhäuser oder die Fassaden am Hafen, sondern auch die Kutter werden mit vielen bunten Lichtern dekoriert. Abgerundet wird dieses einzigartige Bild mit einer leckeren Tasse Ostfriesentee, einem Glühwein und einem Stück Kuchen oder frisch gebackene „Neejahrskoken“. Nicht nur der malerische Kutterhafen macht in der Weihnachtszeit einiges her, denn auch der historische Sielhof erstrahlt im Lichterglanz. Packen Sie ihre Kamera ein und halten diesen besonderen Moment fest.

Damit Sie so richtig auf die besinnliche Zeit eingestimmt werden, hat sich der Verein „Van uns för jo“ pünktlich zum 1. Advent etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Passend zum Thema stellt der Verein am 01. Dezember 2018 zahlreiche Weihnachtsbäume entlang der Hauptstraße sowie in einigen Nebenstraßen auf. Als Highlight werden diese Bäume mit vielen schönen Lichtern bestückt, sodass am Ende des Tages zahlreiche herrlich beleuchtete Weihnachtsbäume unser Fischerdorf schmücken. Aber damit noch nicht genug, unsere Jungs vom Bauhof sorgen ebenfalls für weihnachtliche Stimmung, in dem sie die Laternen auf dem Campingplatz mit beleuchteten Sternen versehen und unsere Gebäude wie Tourist-Information, Campinganmeldung und BadeWerk schmücken.

Eine weitere Besonderheit in Neuharlingersiel im Dezember sind die zahlreichen Veranstaltungen. Nachdem das Meerwasser-Hallenbad in der Schließungszeit auf Vordermann gebracht worden ist, findet am Samstag den 15. Dezember 2018 das Adventsschwimmen statt. Ab 10.00 Uhr können Sie einen entspannten Tag in weihnachtlicher Atmosphäre verbringen. Begrüßt werden Sie mit einem Getränk und selbstgebackenen Plätzchen. Am Nachmittag schaut dann zusätzlich der Weihnachtsmann vorbei, der für alle kleinen Badegäste ein Geschenk dabeihat. Weiter geht es am Freitag den 21. Dezember 2018 ab 18.30 Uhr mit der Lesung „Weihnachtszauber in Neuharlingersiel“. Gemeinsam möchten wir uns mit Ihnen auf das Weihnachtsfest einstimmen. Lassen Sie sich hierzu bei uns im Haus des Gastes im festlich geschmückten Sielhof bei Kerzenlicht und Glühwein mit weihnachtlichen Kurzgeschichten, Krimis und Gedichten unterhalten und verzaubern. Anmelden für diese Veranstaltung können Sie sich in der Tourist-Information. Abgerundet wird das Ganze am Sonntagnachmittag den 23. Dezember 2018 mit dem Weihnachtskonzert der Schützenkapelle am Hafen. Für das leibliche Wohl an diesem Tag wird gesorgt mit Glühwein, Waffeln und Bratwurst. Wer den Weihnachtsmann beim Adventsschwimmen am 15. Dezember verpasst hat, hat beim Weihnachtskonzert noch einmal die Chance den Weihnachtsmann zu treffen und sich von ihm beschenken zu lassen.

Ganz nach dem Motto „Nach dem Fest, ist vor dem Fest“ wird auch nach den Weihnachts-Feiertagen viel geboten in Neuharlingersiel. Da sich das Jahr 2018 langsam dem Ende zuneigt, findet am Freitag den 28. Dezember 2018 ab 11.00 Uhr das Jahresabschlusskonzert mit dem Shanty-Chor Carolinensiel im Kursaal statt. Der Shanty-Chor sorgt an diesem Tag mit seinen schönsten Shantys für gute Laune. Am Nachmittag ab 15.00 Uhr findet dann die Veranstaltung Typisch ostfriesisch Spezial – Neujahrskuchen und andere Leckereien im Haus des Gastes im Sielhof statt, wo Sie erfahren, wie typisch ostfriesische „Neejahrskoken“ gemacht werden und selbst die Gelegenheit bekommen Hand anzulegen. Abgerundet wird diese Veranstaltung mit einem Vortrag darüber, wie sich die Ostfriesen in den Wintermonaten hier die Zeit vertreiben.

Zu eines unserer großen Highlights im Jahr zählt sicherlich das Fest „Sielhof-Park in Flammen“, welches am Samstag den 29. Dezember 2018 ab 14.00 Uhr stattfindet. Vom Verein „Van uns för jo“ organisiert, wird es auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht, dass Sielhof-Schlösschen und den angrenzenden Park im Glanz verschiedener Lichter und im Schlein des Feuers zu erleben. Eine Auswahl an unterschiedlichen Kunsthandwerkern und die musikalische Untermalung durch den Spielmannszug Holtgast und der Dudelsack-Gruppe „Crest of Gordon“ zaubern ein außergewöhnliches Winterambiente. Damit das Jahr 2018 gebührend verabschiedet und das Jahr 2019 ordentlich begrüßt wird, veranstaltet der Kurverein Neuharlingersiel und das Team des Restaurants Tulipano am Montag den 31. Dezember 2018 wieder eine Silvesterparty im Kursaal. Für ausgelassene Partystimmung und viel Tanzmusik wird mit einem DJ gesorgt. Verwöhnt werden Sie mit einem großen und reichhaltigen kalt-warmen Buffet und einer Vielfalt an Getränken.

Der Kurverein Neuharlingersiel e.V. wünscht Ihnen allen Fröhlich Wiehnachten un n moí nee Johr.

Fakten über Neuharlingersiel

Touristinformation des Kurverein Neuharlingersiel e.V.
Touristinformation des Kurverein Neuharlingersiel e.V.
Touristinformation des Kurverein Neuharlingersiel e.V.

Fakten über Neuharlingersiel die noch niemand weiß

Wollten Sie schon immer Fakten über Ihren Urlaubsort Neuharlingersiel erfahren, die Sie bislang noch nicht wussten und auch durch einen Besuch im Ort nicht erfahren hätten? Hier werden Sie Fakten erfahren, die nur die ältere Generation der Neuharlingersieler kennen und selbst miterlebt haben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und vielleicht fallen Ihnen noch ein paar Fakten ein, die wir noch veröffentlichen können.

Neuharlingersiel-Fakt 1

Wussten Sie, dass wenn Sie bei einer perfekten Witterung mit strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und wunderbaren Temperaturen an den Strand gehen, sich einen Strandkorb mieten und das schöne Wetter genießen, auch die Nordsee eine angenehme Temperatur bekommen kann? Zu Top Zeiten entsprach die gemessene Wassertemperatur der Nordsee schon bis zu 25 Grad Celsius. Da geht man doch gerne baden.

Neuharlingersiel-Fakt 2

Das Gebäude der Tourist-Information ist bei allen Urlaubern und Tagesgästen bekannt. Allerdings war das Gebäude nicht immer an diesem Ort. Wo Sie sich heute über Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Unterkünfte informieren können, war früher eine riesige Kuhle, auf der die meisten Neuharlingersieler Einwohner im Winter bei eisigen Temperaturen das „schöfeln“ gelernt haben. „Schöfeln“ kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet übersetzt Schlittschuh laufen.

Neuharlingersiel-Fakt 3

Hinter der Tourist- Information befindet sich die Deichkombüse, ein Imbiss bei dem es allerlei Leckereien zu probieren gibt. An dieser Stelle war nicht immer ein Imbiss. Vor vielen Jahren war dies der Standpunkt der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Die DGzRS rettet Schiffbrüchige aus Seenot und befreit Menschen aus Gefahrensituationen im Meer. Heute befindet sich die DGzRS direkt am Westanleger. Dort können Sie sich auch während Ihres Aufenthalts im DGzRS-Museum über die DGZrS und die Einsätze informieren.

Neuharlingersiel-Fakt 4

Zu jedem Aufenthalt in Neuharlingersiel gehört ein Besuch am Strand. Der Strand war nicht immer in seiner jetzigen Form vorhanden. Er ist erst durch Aufspülungen entstanden. Dabei wurden ca. acht Meter tiefe Löcher gegraben, die den Sand für den Strand sowie Steine und Findlinge hervorgebracht haben. Heute können Sie ihren Badetag in Neuharlingersiel an einem 10 Hektar großen Strand mit rund 600 Strandkörben verbringen.

Neuharlingersiel-Fakt 5

Im östlichen Teil des Wattenmeeres sind noch einige alte Schiffe unter dem Watt begraben. Diese sind nicht auf hoher See verunglückt und gesunken, sondern nach dem Prinzip der „Abwrack-Prämie“ im Meer entsorgt worden. Aber keine Sorge, das war damals und wird heute nicht mehr praktiziert.

Neuharlingersiel-Fakt 6

Neuharlingersiel war nicht immer so belebt und vielseitig, wie es heute aufzufinden ist. Erst nach der Sanierung der Gebäude durch die Bevölkerung kam nach und nach der Tourismus nach Neuharlingersiel. Heute lebt Neuharlingersiel vom Tourismus und hat sehr viele schöne Plätze und Sehenswürdigkeiten, die sich während eines Urlaubes entdecken lassen. Das Highlight jedes Sommers ist die seit 1965 jährlich stattfindende Regatta der Krabbenkutter.

Lesen Sie hier einen informativen Artikel über die Fischerei in Neuharlingersiel – damals und heute.